In Erinnerung an Prof. Dr. med. Walter Köster

Mit dem Tod von Walter Köster verlieren wir nicht nur einen Arzt, Wissenschaftler, Lehrer und Freund, sondern einen Menschen, der das Denken vieler von uns tief geprägt und verändert hat.

Das unbegrenzte Ausmaß seiner ärztlichen Leistung in seiner Praxis, lässt sich nur schwer mit Worten beschreiben. Es ging bis zur Selbstaufopferung. Für seine Patienten war er wie ein Fels in der Brandung des Lebens. Als Patient kann man von Glück sprechen, wenn man so einem Arzt begegnen durfte.

Walter Köster hat mit der Quantum Logic Medicine einen Weg geschaffen, der vielen von uns Antworten auf Fragen gegeben hat, die uns lange begleitet haben. Die Suche nach einem inneren Zusammenhang in den Arzneien und in den Geschichten der Patienten, nach einem tieferen Verständnis von Krankheit, Heilung und dem Wesen des Lebendigen.

Für viele von uns war die Begegnung mit seinem Werk ein Wendepunkt. Seine Gedanken eröffneten neue Perspektiven und neue Möglichkeiten des Verstehens in der Medizin und einen neuen Blick auf den Menschen (und das Tier) und das Leben selbst.

Er war ein Lehrer, der nicht nur Wissen vermittelte, sondern Denken in Bewegung brachte. Einer, der forderte, herausforderte und uns dadurch half, tiefer zu schauen und weiter zu fragen.

Sein Werk war nie bloß Theorie. Es war und ist lebendige Praxis, die unser therapeutisches Handeln bis heute prägt und begleitet.

Mit seinem Tod endet sein Weg auf dieser Erde, aber nicht das, was er in die Welt gebracht hat.

Seine Gedanken leben weiter in denen, die von ihm gelernt haben, und in den vielen Menschen und Tieren, die durch seine Methode Heilung erfahren durften.

Auch das, was unvollendet geblieben ist, wird weitergetragen werden. Es liegt nun in unserer Verantwortung sein Werk lebendig zu halten, seine Gedanken weiter zu entwickeln und das fortzuführen, was er begonnen hat, auch dort, wo Widerstände, Zweifel oder Unverständnis dem entgegenstehen. Denn große Impulse tragen immer auch die Aufgabe in sich, bewahrt und weitergeführt zu werden.

In Dankbarkeit, Respekt und tiefer Verbundenheit nehmen wir Abschied.

Sein Werk bleibt und mit ihm die Verantwortung, es weiterzutragen.

“Ganzheit heilt ganz.”

“Ganzheit heilt ganz.”